Sebastian Mühlenhof

 

Über Mich

Ich bin im Jahr 1994 geboren und damit in dem Jahr, als Markus Wasmeier Doppel-Olympiasieger (Super-G und Riesenslalom) im norwegischen Kvitfjell geworden ist. Wie es der Zufall so wollte, waren meine Eltern damals in Lillehammer dabei. Dieser Besuch hat mit Sicherheit seinen Anteil an meiner großen Sportbegeisterung. Schon früh spielte ich Fußball, Tennis und fuhr Ski. Außerdem waren an den Wochenenden das TV-Gerät für Wintersport oder das Radio für die Bundesliga-Konferenz fest in Beschlag genommen.

Im Laufe meiner Kindheit wechselte ich dann vom Fußball zum Handball, was sich zu einer meiner größten Leidenschaften entwickelte. Außerdem durfte ich bereits im zarten Alter von 10 Jahren die olympischen Sommerspiele im griechischen Athen besuchen. Diese Familientradition, alle vier Jahre zu den olympischen Spielen zu fahren, verfolge ich bis heute, weswegen ich bereits bei vier olympischen Spielen dabei war. Bei den Spielen in Rio de Janeiro war ich sogar erstmalig als Volunteer aktiv. Dies war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte, da sie mir nochmals eine andere Perspektive auf die Spiele gegeben hat.

Deswegen war auch schnell klar, dass ich unbedingt in der Sportbranche arbeiten möchte. So entschied ich mich für ein Studium im Bereich Sport- und Eventmanagement in der Eishockey-Stadt Iserlohn, welches ich 2013 begann und 2016 mit meinem Bachelor of Science abschloss. Während meines letzten Semesters gründete ich mit einem Gleichgesinnten die Facebook-Seite „Deutsche Sport News“. Unser Ziel war es, olympischen Sportarten, die nicht so im öffentlichen Fokus stehen, eine Plattform zu bieten.

Darüber wurde meinsportradio.de, das sich später in meinsportpodcast.de umbenannte, auf uns aufmerksam. Meine Leidenschaft für dieses Medium war schnell gefunden und so wurde ich zum Dauerexperte, wenn es um Handball, Leichtathletik und Schwimmen ging. Das Highlight meines Engagements bei meinsportpodcast.de, welches 2015 begann, war die Live-Übertragung des ISTAF Berlin 2016. Dieses Event durfte ich mit einem Kollegen am Mikrofon kommentieren und dies ließ mich erkennen, dass ich so etwas gerne häufiger machen möchte.

Bis zu meinem nächsten Einsatz am Live-Mikrofon dauerte es jedoch über anderthalb Jahre. Der Einsatzort war diesmal das Stuttgarter GAZi-Stadion, wo die Stuttgart Scorpions ihre Spiele in der GFL, der ersten Liga im American Football, austragen. Seit 2018 habe ich dort bis auf wenige Ausnahmen alle Heimspiele der Scorpions kommentieren dürfen.

Während meines ersten Jahrs als Kommentator begann ich zudem damit, für die Homepage football-aktuell.de Vor- und Nachberichte zu den Spielen zu verfassen. Zudem habe ich im zweiten Halbjahr des Jahres 2018 beim Handball-Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten den Livestream kommentiert. Für mich war das ein absolutes Highlight bisher, ist doch Handball meine große Leidenschaft.

Ich merkte dabei, dass mir diese Arbeit enorm viel Spaß macht und entschied mich, meinen damaligen Job als Sportmedienanalyst zu kündigen, um als Vollzeitjournalist zu arbeiten. So fing ich mit Beginn des Jahres 2019 als Online-Volontär Sport bei der SDZ Medien in Aalen eine anderthalbjährige Ausbildung an. Hierbei ging es vor allem darum, meine Fähigkeiten als schreibender Journalist noch weiter auszubauen.

Mit sehr viel Freude schreibe ich auch für das Football-Magazin „Touchdown24“, womit ich im Frühjahr 2019 anfing. Dort bin ich nochmals tiefer in das journalistische Handwerk eingestiegen und konnte dort bereits einige investigative Artikel verfassen.

Im August 2020 ging ich dann für ein 6-monatiges Praktikum zur Online-Plattform ran.de, um dort weiter an meinen journalistischen Fähigkeiten zu arbeiten. Neben klassischen Artikeln habe ich dabei auch Bildergalerien erstellt und dieses Format lieben gelernt. 

Nach dem Ende des Praktikums ging dann der nächste Wunsch in Erfüllung. So wechselte ich zum regionalen Fernsehsender L-TV und sammelte dort meine ersten Erfahrungen in der Produktion von TV-Beiträgen. Neben der redaktionellen Arbeit habe ich dabei auch Erfahrungen hinter der Kamera und als Regisseur beim Challenger-Turnier in Heilbronn gesammelt. Dort habe ich dann auch mein erstes Tennis-Turnier kommentieren dürfen. 

Knapp sechs Monate später bin ich meinem großen Ziel noch näher gekommen. Bei Eurosport bin ich für die olympischen Spiele in der Redaktion eingeplant. 

Alles in allem macht mir diese Arbeit unfassbar viel Spaß, weswegen ich keinen der Schritte in irgendeiner Weise bereue. Viel mehr sehe ich mich aufgrund des Feedbacks, welches ich bekomme, in meinem Weg bestätigt. Deswegen möchte ich Schritt für Schritt meinem Ziel, als Kommentator bei den Olympischen Spielen aktiv zu sein, näher kommen.